// B2B-Leads Deutschland · Stand 2026

3,5 Millionen GmbHs — und keine davon steht in Apollo

Der deutsche Mittelstand ist die größte zusammenhängende B2B-Zielgruppe Europas: rund 3,5 Millionen GmbHs, dazu rund 500 000 weitere haftungsbeschränkte Gesellschaften, plus rund 800 000 eingetragene Kaufleute und Personengesellschaften. Gemeinsamer Nenner: Sie führen einen Handelsregistereintrag, sie publizieren im Bundesanzeiger, und ihre Website ist deutschsprachig.

Was sie nicht haben: ein vollständiges LinkedIn-Profil des Geschäftsführers, ein Eintrag in Apollo, ein US-zentrisches CRM-Profil. Genau dort entsteht die Lücke, die AtlasForgeX schließt — durch Direktzugriff auf deutsche Primärquellen statt durch wiederverkaufte Datenbanken.

Warum LinkedIn-basierte Tools den Mittelstand verfehlen

Apollo, ZoomInfo und Cognism teilen sich eine Architektur: Sie aggregieren US-zentrische LinkedIn-Daten und reichern sie mit gekauften E-Mail-Listen an. Das funktioniert für Konzerne und für US-affine Tech-Firmen. Es funktioniert schlecht bis gar nicht für die wirtschaftliche Substanz Deutschlands.

Ein typischer Geschäftsführer einer 80-Mann-Maschinenbau-GmbH in Schwaben hat oft kein gepflegtes LinkedIn-Profil. Seine Kontaktdaten stehen im Impressum der Firmenwebsite — verpflichtend nach § 5 TMG. Sein Name, seine Funktion und sein Geburtsjahr stehen im Handelsregisterauszug Format B. Sein Umsatzbereich ergibt sich aus dem zuletzt veröffentlichten Jahresabschluss im Bundesanzeiger. Diese drei Quellen sind öffentlich, sie sind primär, und sie sind die Grundlage seriöser DACH-Prospektion. Sie sind aber keine LinkedIn-Datenpunkte.

GOLDMINE holt jedes Unternehmen direkt aus dem Register — in Echtzeit

AtlasForgeX verkauft keine alte, wiederverwendete Kontaktliste. Die GOLDMINE-Engine durchsucht jedes Unternehmen Ihrer Zielgruppe direkt im Handelsregister in Echtzeit — keine monatealte gespeicherte Datenbank, sondern eine frische Momentaufnahme in der Sekunde, in der Sie die Suche starten.

Direkt aus dem Register, in EchtzeitJedes Unternehmen wird aus einer lebenden Quelle geladen — Handelsregister, Bundesanzeiger und das deutschsprachige offene Web — genau dann, wenn Sie HUNT starten. Sie kontaktieren nie tote Daten.
📞
Nummern und E-MailsGOLDMINE gräbt für jedes Unternehmen Direktdurchwahlen und E-Mail-Adressen aus — und prüft die Zustellbarkeit per Live-Check, bevor sie auf Ihrer Liste landen.
📈
Signale für jedes UnternehmenJedem Unternehmen werden Kaufsignale zugeordnet: Einstellungen, Wachstum, Finanzierung, Technologie-Stack und News. Sie sehen sofort, wer kaufbereit ist — und warum.
Das Ergebnis ist ein CRM, das für den Vertrieb äußerst vorteilhaft ist. Jede Zeile enthält das Unternehmen, den richtigen Entscheider, die Direktnummer, die verifizierte E-Mail und frische Kaufsignale — bereit zur Kontaktaufnahme. Keine Recherche, kein Raten: Liste öffnen und verkaufen.

Die drei Primärquellen, die AtlasForgeX nutzt

// Quelle 1 — Handelsregister

Abgerufen über das gemeinsame Registerportal der Länder (handelsregister.de) und das Unternehmensregister (unternehmensregister.de). AtlasForgeX liest Format-B-Auszüge und extrahiert: Firma, Rechtsform, Sitz, Geschäftsführer (mit Geburtsdatum), Prokuristen, Gegenstand des Unternehmens und Stammkapital. Aktualität: tagesgenau bei Eintragungen.

// Quelle 2 — Bundesanzeiger

Pflichtveröffentlichungen der Jahresabschlüsse nach § 325 HGB. Mittelständische GmbHs publizieren in der Regel Bilanz und reduzierten Anhang. Daraus extrahiert AtlasForgeX: Bilanzsumme (Umsatz-Range-Proxy), Mitarbeiterzahl (sofern angegeben), Branchenzugehörigkeit nach WZ 2008, Konzernzugehörigkeit. Damit lässt sich segmentieren, was LinkedIn nicht hergibt — z. B. „WZ 28.99 Maschinenbau, Bilanzsumme 5–20 Mio €, Bayern".

// Quelle 3 — Deutschsprachige Web-Suche

Live-Analysis der Unternehmens-Domain mit Ziel: Impressum (§ 5 TMG), Karriereseite, Direktdurchwahlen, Funktions-Mailadressen. Parallel dazu Indikatoren aus Stepstone, Indeed.de, XING-Jobs und Kununu-Bewertungen — Stellenanzeigen sind das stärkste Kaufsignal für expandierende Mittelständler. Sprache: ausschließlich Deutsch (DE-AT-CH), keine englischen Konzernseiten.

DSGVO: Wo die rechtliche Basis tatsächlich liegt

// Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO

B2B-Direktansprache stützt sich auf das berechtigte Interesse des verarbeitenden Unternehmens, sofern eine plausible geschäftliche Wettbewerbsbeziehung besteht und das Interesse der betroffenen Person nicht überwiegt. Die deutschen Aufsichtsbehörden — etwa die DSK in ihrer Orientierungshilfe zur Direktwerbung — erkennen diese Konstellation für B2B-Ansprache an Geschäftsführer und definierte Funktionsträger ausdrücklich an.

Funktionspostfächer (info@, vertrieb@, einkauf@) sind keine personenbezogenen Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 1 DSGVO. Sie unterliegen UWG (§ 7) und nicht der DSGVO.

Personenbezogene Geschäftskontakte (vorname.nachname@firma.de) sind personenbezogen, aber regelmäßig berechtigt verarbeitbar, sofern die Ansprache (a) sachbezogen und (b) im erkennbaren beruflichen Interesse des Adressaten erfolgt.

AtlasForgeX verarbeitet alle Daten lokal auf dem Windows-Endgerät. Es findet keine Übertragung personenbezogener Daten in ein Drittland statt — die Schrems-II-Problematik entfällt damit konstruktiv.

Konkreter Ablauf einer DACH-Recherche

Ein typischer Workflow für die Suche nach „Geschäftsführer von Maschinenbau-GmbHs in Bayern mit 50–250 Mitarbeitern":

Segment definieren

WZ-Code 28 (Maschinenbau), Bundesland Bayern, Mitarbeiterzahl 50–250, Rechtsform GmbH. AtlasForgeX akzeptiert diese Filter direkt als Eingabemaske, keine Boolean-Strings nötig.

Registerabfrage

AtlasForgeX fragt das gemeinsame Registerportal ab und filtert die Treffermenge auf Unternehmen, deren letzte Bundesanzeiger-Veröffentlichung in das Größensegment passt. Typischerweise 200–800 Treffer pro Branchencode-Bundesland-Kombination.

Web-Anreicherung

Für jeden Treffer Analysis der Firmen-Domain: Impressum-Vollständigkeit, Karriereseiten-Aktivität, Standorte. Heuristik schließt Domain-Squatter und Briefkasten-Adressen aus. Trefferquote auf valide aktive Unternehmen: typischerweise > 90 %.

Kontakt-Verifikation

email-Live-Check für jede gefundene E-Mail-Adresse. Keine gekauften Bounce-Listen, sondern Echtzeit-Antwort des MX-Servers. Verifizierte E-Mails werden mit dem Handelsregister-Namen verknüpft.

Export

CSV-Export inkl. Quellenangabe pro Datenpunkt (welche URL, welcher Bundesanzeiger-Eintrag, welches Datum). Wichtig für die interne Dokumentation der DSGVO-Verarbeitungsgrundlage.

Häufig gestellte Fragen

Welche Datenquellen nutzt AtlasForgeX speziell für den deutschen Markt? +
Drei Hauptquellen, die englischsprachige Anbieter strukturell nicht erfassen: das Handelsregister (Geschäftsführer, Prokuristen) über das gemeinsame Registerportal der Länder; der Bundesanzeiger mit Jahresabschluss-Bekanntmachungen, aus denen sich Umsatz-Range und WZ-2008-Branchencode ableiten lassen; und Live-Analysis deutschsprachiger Unternehmenswebsites auf Impressum (verpflichtend nach § 5 TMG), Karriereseiten und Kontaktdaten.
Wie verhält sich AtlasForgeX zur DSGVO bei B2B-Direktansprache? +
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse bei plausibler geschäftlicher Wettbewerbsbeziehung. AtlasForgeX verarbeitet alle Daten lokal auf dem Windows-Endgerät, keine Cloud-Übertragung. Funktionspostfächer sind ohnehin keine personenbezogenen Daten im DSGVO-Sinn.
Warum findet Apollo den deutschen Mittelstand kaum? +
Apollos Datenbasis ist LinkedIn-zentriert und englischsprachig. Ein typischer Geschäftsführer einer 80-Mann-GmbH in Schwaben oder Niederbayern führt oft kein aktives LinkedIn-Profil, ist aber im Handelsregister namentlich eingetragen und im Impressum direkt erreichbar — beide Quellen liest AtlasForgeX nativ.
Lässt sich nach WZ-Klassifizierung gezielt filtern? +
Ja. AtlasForgeX nutzt WZ 2008 als nativen Filter — etwa WZ 28 (Maschinenbau), WZ 62 (IT-Dienstleistungen), WZ 70 (Unternehmensberatung), WZ 20 (Chemie). Branchencode lässt sich mit Mitarbeiterzahl aus Bundesanzeiger-Daten und Bundesland kombinieren.
Was unterscheidet AtlasForgeX von ZoomInfo oder Cognism im DACH-Markt? +
ZoomInfo und Cognism kaufen Drittanbieter-Daten mit US-Konzern-Fokus. Der eigenständige deutsche Mittelstand ohne US-Konzernanbindung ist dort unterrepräsentiert. AtlasForgeX liest deutsche Primärquellen (Handelsregister, Bundesanzeiger, .de-Websites) und entdeckt damit Mittelständler, die in transatlantischen Datenbanken systematisch fehlen.
Funktioniert das auch für Österreich und die Schweiz? +
Ja, DACH vollständig. Österreichische Daten kommen aus dem Firmenbuch (Justiz-Portal), Schweizer aus Zefix. Logik ist analog: Primärregister statt LinkedIn, lokalsprachige Web-Suche. Für die Schweiz werden Deutsch und Französisch parallel durchsucht.
Was kostet AtlasForgeX und wie lange dauert die Einrichtung? +
Kostenlose Testversion für einen Tag, danach Lizenzmodell ohne Mindestlaufzeit. Installation auf Windows in ca. 2 Minuten, keine Cloud-Anmeldung, keine Kreditkarte für den Test. Ein vollständiger DACH-Recherchezyklus (Segment → Treffer → Verifikation → Export) dauert je nach Treffermenge 30 Sekunden bis 3 Minuten.

Mittelstand-Entscheider · DSGVO-konform · Lokal verarbeitet

AtlasForgeX kombiniert Handelsregister, Bundesanzeiger und deutschsprachige Web-Suche zu einer Datenquelle, die Apollo strukturell nicht liefern kann. Windows-Installation, lokal, keine Cloud.

Kostenlose Testversion laden